Wenn Sie an Ausdauer(training) denken, was fällt Ihnen als erstes ein?

Vielleicht: Oh je – anstrengend, hoffentlich halte ich das durch?!
Vielleicht fällt Ihnen aber auch der einstündige Spaziergang – vorwiegend bergauf – ein, die 55 Treppenstufen bis zur Wohnungstür – ohne Lift, oder die entspannte Joggingrunde um den See nach der Arbeit, möglicherweise auch der Kassel-Marathon, auf den Sie sich freuen.

Das alles ist AUSDAUER. Für jeden von Ihnen bedeutet Ausdauer etwas Anderes. Das hängt mit dem jeweiligen Anspruch, dem möglichen Ziel, vor allem aber mit Ihrer physischen Ausgangsverfassung zusammen und ob Sie Ausdauertraining „sinnvoll“ betreiben (wollen).

Je besser Sie die Prinzipien des Ausdauertrainings verstehen (und es gibt VIELE) und anwenden, d.h. je klarer Sie wissen, welches Ziel Sie erreichen möchten, desto genauer lässt sich der Weg dorthin planen.
Aufgrund des – auch in der Sportliteratur – so weit gefassten Begriffes der Ausdauer – der weit über die Entfernung und Zeitdauer hinausgeht – möchte ich die Hobbysportler in meiner Reihe mit den wesentlichsten Aspekten vertraut machen.

Ausdauer ist in der Sportwissenschaft ein fester Begriff:

  • Die Fähigkeit, physisch eine länger andauernde Belastung durchzuhalten, die aufgrund ihrer Intensität und Dauer schließlich zu deutlichen körperlichen Ermüdungserscheinungen führt;
  • die trotz muskulärer Ermüdung bis zur individuellen Belastungsgrenze fortgesetzt werden kann;
  • und von der sich unser Körper anschließend (ob Trainingspause oder Wettkampfende) relativ schnell wieder erholt.
  • Ausdauer = Fähigkeit der Muskulatur gegen einen Widerstand (Zeit oder Intensität) möglichst lange durchzuhalten und rasch zu regenerieren

Hier gleich mal eine Frage ins Publikum:

Es geht nicht nur um körperliche Ausdauer / Ermüdung sondern auch um psychische.
WER setzt sich gegen WEN durch?

Im Sinne der Gesunderhaltung des Menschen gibt es keine bessere Belastungsform als das Ausdauertraining – so vielfältig, so differenziert – so viele Bewegungsoptionen / Sportarten zur Auswahl.
Und immer beachten: Langsam anfangen …. schlau steigern …. und Spaß dabei haben.
Erzwungene Bewegung bringt keinen positiven Effekt auf die Gesundheit. Wie war die Frage nach der Psyche…..