Was macht uns beim Spiel – egal ob auf der normalen Freundschaftsrunde oder im Turnier nervös?

Haben Sie sich in letzter Zeit – wenn es nicht so lief, wie gewünscht gefragt – was Sie wirklich nervt?
Ist es der Ärger über das eigene Unvermögen? Der Ärger über die (von den anderen Spielern oder dem Greenkeeper) ramponierte Lochkante? Oder vielleicht sind Sie wieder einmal viel zu „aktiv“ am Schläger gewesen, oder die richtige Dosierung beim Putt hat gefehlt, den Sie dann natürlich „daneben geschoben“ haben?

Für all diese unterschiedlichen „Problembereiche“ gibt es eine Erklärung

Sie waren im wichtigsten Moment nicht exakt auf Ihre Aufgabe konzentriert, nicht focussiert genug, Ihre Gedanken waren vielleicht nicht „versunken“ in Ihrem Körpergefühl, Sie haben die Bewegung die Sie geplant hatten nicht gespürt.

Das kann zukünftig helfen

Die Konzentration auf eine bestimmte „Stelle“ im/am Körper bezeichnet man als „Beobachtungspunkt“.

Probieren Sie es einmal mit einer einfachen Übung aus

Leiten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf eine Stelle zwischen Ihren Augenbrauen.
Wie soll das gehen? Sie versuchen, sich in diese Stelle „hinein zu fühlen“. Zu „empfinden“ welche Hautkonsistenz diese Stelle hat, ob sie warm oder kalt ist, wo genau für Sie die „Mitte“ liegt.

Möglicherweise gelingt dies nicht beim ersten Mal. Dann helfen Sie sich doch, indem Sie die Stelle mit dem Finger „antippen“, um damit Ihren Beobachtungspunkt zu aktivieren.
Wenn Sie die „Stelle“ empfinden können, schließen Sie auch einmal die Augen und überprüfen, ob Sie die Stelle immer noch wahrnehmen.

Vielleicht stellen Sie es selbst fest: der Beobachtungspunkt hat nichts mit Sehen oder Nicht-Sehen zu tun, sondern mit dem Empfinden, der körperlichen Wahrnehmung.

Erweitern Sie die Schwierigkeit der Aufgabe

Versuchen Sie, den Beobachtungspunkt „zu verschieben“. Also rücken Sie Ihre Wahrnehmungszone zum Beispiel aus der Mitte zwischen den Brauen nun in die Mitte einer Augenbraue, genau auf die Höhe der Pupille. Versuchen Sie dies in kurzen Zeitabständen zu wiederholen: die Konzentration von der Mitte zwischen den Brauen über die Pupille zu verschieben. Gern auch zur Seite des anderen Auges.

Wie Sie dies im Golf nutzen können, erläutere ich Ihnen im nächsten Mental-Beitrag.