Das besonderes am Kinesio-Tape:

Ohne jegliche Art von medikamentösen oder pharmazeutischen Substanzen unterstützt das Kinesio-Tape durch seine einzigartigen Eigenschaften den Selbstheilungsprozess. Ein ganz natürlicher Vorgang, den unser Körper nach jeder noch so kleinen Verletzung oder Schmerzzustand selbständig einleitet.

Was ist Kinesio-Tape:

Der ursprünglich aus reiner Baumwolle gefertigte Streifen enthält auf seiner Rückseite eine spezielle, wellenförmige Klebe-Punkt-Matrix, die in alle Richtungen flexibel dehnbar ist. Dieser Vorteil ist auch schon die eigentliche Wirkung.
Inzwischen sind auch Kinesio-Tapes aus Nylon auf dem Markt – einziger Unterschied: sie sind auf der Oberfläche wasserabweisend und somit auch für Wassersportler, Saunagänge oder Sportarten mit hohem Schweißpotential geeignet.

Was kann das Kinesio-Tape?

  • stellt normalen Muskeltonus (nach Verletzung/Verkrampfung/Schmerz) wieder her
  • aktiviert die hypotone (= verminderte Kraft, schwächere) Muskulatur
  • verbessert Blut- und Lymphfluss
  • reduziert Schmerz
  • unterstützt und stabilisiert alle Muskel – und Gelenkbewegungen (Verletzungen/Schwellungen)

 

Wie wirkt das Kinesiotape?

Unsere Haut reagiert auf Druck und Zug – auf jede mechanische Einwirkung, da sich in der Haut die meisten Sinneszellen und auch spezielle Schmerzpunkte (Triggerpunkte) befinden.
Mit jeder unserer Bewegungen – auch der Muskelbewegung, die wir nicht aktiv wahrnehmen können – wird eine Mikro-Kontraktion ausgelöst. Damit erfolgt – solange das Kinesio-Tape auf der Haut klebt – eine „Dauermassage“, die den Schmerz reduziert, den Blutfluss anregt, den Abtransport von Schlackstoffen fördert. Je schneller z.B. ein Hämatom (Bluterguss) aus der verletzten Region verschwindet, desto weniger Druck (löst Schmerz aus) liegt auf dieser.

Je nach individueller Hautbeschaffenheit kann ein Kinesio-Tape bis zu 7 Tage seine Aufgabe erfüllen.

Ihr Vorteil: Sie nehmen die Massage mit nach Hause. Wenn das Kinesio-Tape selbständig anfängt sich von der Haut zu lösen, seine Dehnfähigkeit verliert, ist auch seine Wirksamkeit erschöpft.

  • Verschiedene Klebeformate eröffnen ein großes Einsatzspektrum, hier die häufigsten Indikationen:
  • Halswirbelsäulen-Problematik (HWS) / Schleudertrauma
  • Schmerzen/ Probleme in der Lendenwirbelregion (LWS) / Ischiasbeschwerden
  • Beckenschiefstand
  • Schulterinstabilität/ -Bewegungseinschränkungen / Kalkschulter
  • Tennis- und Golfer-Ellenbogen
  • Kniearthrose/-instabilität/ Meniscusschaden
  • nach Knie-Ersatz / Hüft-TEP